Monday, October 29th, 2007

Ich sags gleich: Nix für die/den Figurbewusste/n. Ich sags aber auch gleich dazu: Mir hat in letzter Zeit wenig besser geschmeckt als dieses kleine raffinierte Leckerli.
Ich weiß gar nicht mehr so genau, wo ich die Idee her habe. In meiner Lieblingsbar (Tapas Bar “Barcelona”) hier in Leipzig gibts ne Variante, wenn ich so recht überlege, Pflaumen im Speckmantel. Vielleicht hat mich dort die Inspirationsmuse geküsst, beim 2. oder 3. Glas Tempranillo. Ich weiß es nicht mehr - aber es könnte gut sein!
Einfach um je eine Garnele eine Scheibe Frühstücksspeck wickeln und mit einem Spießchen (Holz-Zahnstocher) feststecken. In etwas Olivenöl anbraten, bis der Speck knusprig ist. Ich finde, man muss die kleinen Dinger nicht würzen, denn der Speck ist schon salzig genug. Damit es nicht ganz so ungesund rüber kommt, habe ich noch einen kleinen Tomatensalat dazu gemacht. Perfekt.
Sunday, October 21st, 2007
Dieses Süppchen gehört in die Kategorie Aperitif-Suppen und ist echt ein kleiner, feiner Leckerbissen. Habe ich neulich als Appetizer gereicht bei einer “Freundes-Runde” in meiner Küche. Die Äpfel dazu habe ich vom Bodensee mitgebracht, dort ist die Ernte noch immer voll im Gange. Als ich gestern wieder nach Leipzig gefahren bin, habe ich mir nochmal 10 Kilo Äpfel und 6 Kilo Birnen mitgebracht, beim Bauern zahlt man dafür schlappe 8,50 Euro. Unglaublich oder? Im Supermarkt kostet das Kilo Chile/Südafrika/Neuseeland Äpfel 2 Euro. Und die Äpfel aus Deutschland (ohne hier schweizerisch-SVP-konservativ-tümelnd zu werden) sind nicht um die halbe Welt geflogen, sondern ich hab beim Essen auch noch ein gutes Gefühl - rein Klima-Bilanz-mässig. Jawoll. Schluss mit dem Gefasel - ran ans Rezept und vor allem ans Bild.

Das Rezept ist für Vorspeisen-Portionen für 8 Leute. Serviert wird das Ganze in kleinen Schälchen, ich habs in Espresso-Tassen gefüllt, ist ein bißchen blöd, wenn man nach dem Essen noch einen Espresso reichen will und nicht eine ganze Armee dieser Tassen hat, dann muss man nämlich zwischendurch spülen. Bäh.
Man braucht 300 gr Sellerie mit Grün, 1 kleine Zwiebel, ein Stück Ingwer (2 cm), 2 EL Butter, 2 TL mildes Currypulver, einen halben TL gemahlenes Kurkuma, einen halben Liter Hühnerbrühe, Salz, Pfeffer, 50 gr Weißbrot vom Vortag, 300 gr rotschalige säuerliche Äpfel und 3 EL Zitronensaft. (weiter…)
Thursday, October 4th, 2007
…Empfehlung des Tages - Kinotipp: Ratatouille. Was für ein schöner Film für Große, Kleine und Leute die gern essen und kochen und sich auch noch gern amüsieren. Eine Ratte als Meisterkoch, als maitre de cuisine. Herrlich. Aus der Disney-Werkstatt. Habe ich mir gestern Abend angesehen - kann ich empfehlen. Genau wie mein Champagner-Sorbet. Das Sorbet vor dem Kino vorbereiten und in den Gefrierschrank stellen und nach dem Kinobesuch + einem kleinen Spaziergang ist es mit ein bißchen Glück schon fertig und zu Hause als Abschluss eines schönen Abends zu genießen. (Es braucht tatsächlich ca. 5 Stunden Tiefkühlzeit.)

Bis auf die lange Kühlzeit ist es aber ganz einfach - was man nicht von allen Sorbets behaupten kann (mein Liebling-Sorbet ist Grüner-Tee-Sorbet - demnächst hier.)
Für 4 Leute braucht man:
1 Zitrone, 130 gr Zucker, 2 EL Himbeergeist, 2 TL Rosenwasser und eine halbe Flasche Champagner (den restlichen Champagner wird man auch irgendwie los….).
Zitrone halbieren und auspressen. Den Zucker mit 240 ml Waser aufkochen und sirupartig einkochen lassen, dann vom Herd nehmen und den Zitronensaft durch ein Sieb dazugießen und unterrühren. Zuckersirup abkühlen lassen. (weiter…)