Herbst-Eintopf

Monday, September 24th, 2007

..bevor ich jetzt gleich zum Thai essen gehe - neues Restaurant in Leipzig, in dem ich noch nicht war - will ich schnell noch einen herrlichen richtig herbstlichen Eintopf einstellen. Ich finde ja, Herbst ist sowieso eine richtig leckere Jahreszeit. Hängt sicherlich auch damit zusammen, dass im Herbst so viel geerntet wird, Wein gelesen wird, Beeren reif sind, Pilze…und man durchs frühe Dunkelwerden plötzlich wieder Zeit hat, abends drinnen zu sitzen, gemeinsam mit Freunden, zu klönen und eben dabei zu essen.

Herbst-Eintopf

Mein Herbst-Eintopf ist eigentlich eine Wirsing-Tomaten-Terrine. Der Clou am ganzen Eintopf ist aber der kleine Ziegenkäse als Dekoration, der beim Essen einen wirklich unwiderstehlichen (eigentlich finde ich dieses Wort rasend doof, aber in diesem Fall ist es wirklich so, beleive it or not!) Geschmack entfaltet. Warum? Weil er so cremig und zart Löffel für Löffel auf der Zunge beim Essen zergeht. Ich schwärme. Ja. Ich mag Suppen und Eintöpfe wirklich gern und dieser ist von den Zutaten und der Zubereitung wirklich kein komplizierter aber ein ganz leckerer. (weiter…)

Schokoladen-Tarte mit “betrunkenen” Birnen

Monday, September 17th, 2007

…sweet dreams are made of this…definitely. Sage ich, nachdem ich das erste Stück der Schoko-Tarte gekostet habe. Zwar ist erst September, aber dieser Kuchen schmeckt absolut nach Dezember, nach Glühwein, Schnee draußen und drinnen Schoko-Tarte mit einer Tasse Kaffee….

 Schoko-Tarte mit Birne

Der Kuchen ist saftig und feucht und die Birnen (auf jedem Stück eine) haben sich so voller Alkohol und Gewürzsud gezogen, dass sie den herrlichen Geschmack wieder an den Kuchen abgeben. Das Ganze schmeckt wie Weihnachten mit besonders viel Schokolade. Nix für Figurbewusste, denn schon nach einem Stück hat man das Gefühl, ein halbes Jahr Fitness-Studio war umsonst. Aber lecker ist es trotzdem!

Die Idee habe ich aus dem Birnen&Äpfel Sonderheft von “Meine Familie&ich”. Die Tarte ist ein bißchen aufwendig, alternativ kann man auch ne Backmischung aus dem Supermarkt nehmen. Dann fehlt zwar das “große” Backerlebnis - aber im Prinzip sind die Birnen das Geschmackserlebnis und der Trick. Deshalb sei die Backmischung verziehen…  (weiter…)

Birnen mit Feigen

Tuesday, September 11th, 2007

…es herbstelt. Hallo Wetter, es ist Anfang September und noch nicht Ende Oktober! Mir ist nach Spätsommer, Morgennebel, Spinnweben mit Tautropfen und warmer Nachmittagssonne und nicht nach depressiv machendem Dauerregen. Überall ist Erntezeit: Zwetschgen, Äpfel, Birnen, bald Weinlese…und es regnet. Dann solls wenigstens in der Küche spätsommerlich sein. Und da hab ich diesen kleinen warmen Snack entdeckt, den Ihr unbedingt auch probieren müsst: Ein Gedicht! Birnen mit Feigen - here we go:

Birnen mit Feigen

Rezept für 4 Leute:

Du brauchst 4 Birnen (möglichst kleine), 200 ml Weißwein, Saft einer halben Zitrone, 50 gr Zucker, 4 reife saftige Feigen, 2 EL Feigensenf, 8 Scheiben Frühstücksspeck (was Amerikaner normalerweise zum Frühstück verschlingen, you know honey), 2 EL Olivenöl, 2 EL Ahornsirup, Salz, Pfeffer und einen Rosmarinzweig.

Zuerst werden die Birnen gekocht und zwar in einem Weißweinsud. Dazu Birnen schälen, Kerngehäuse entfernen - am besten mit einem sogenannten Kugelausstecher - aber es geht auch mit einem spitzen kleinen Messer, mit dem man von unten die Kerne rauskratzen kann. Dann die Birnenhälften mit dem Weißwein, dem Zucker, Zitronensaft in einen Topf und aufkochen lassen. Hitze runterregeln und 15 Minuten leise vor sich hin köcheln lassen, Birnen kühlen hinterher im Sud ab. Ich mach das immer schon am Abend vorher, damit sich die Birnen so richtig voller Wein saugen können. (weiter…)

Lorbeer Hähnchen

Wednesday, September 5th, 2007

ich habs ja angekündigt - das Lorbeer-Hähnchen. Bin momentan in so ner Art chicken mood, rein kulinarisch gesehen. Manchmal hat das Englische einfach die schickeren Wortwendungen. Eine Freundin von mir - Britin - war im Urlaub in Asien permanent in a veggie mood.  Well, time to go back to the chicken….

Lorbeer-Hähnchen

War das Hauptgericht eines 5-Gang-Essens neulich mit Freunden. Dauert ne ganze Weile, bis der Vogel fertig ist, aber es hat sich definitiv gelohnt. Meinten jedenfalls die Leute, die es essen mussten.

Ein Bio chicken aus dem Supermarkt oder vom Bauern. Meine vorrangige Bezugsquelle (wenn nicht der Hof meiner Eltern in Thüringen) ist Biomare, ein Bio Supermarkt im Leipziger Stadtteil Connewitz, die bekommen ihr Fleisch 3 mal die Woche direkt vom Bauern. Der Nachteil, man muss mindestens 2 Tage vorher bestellen. So ein Bio chicken kommt dann locker auf 12 Euro für knapp 2 Kilo, aber das geb ich gern aus, es schmeckt einfach besser.

Die Haut des gewaschenen und abgetrockneten Hähnchens an Brust und Schenkeln einschneiden - vorsichtig! die Haut reißt leicht ein - und die Lorbeerblätter (etwa 12) zwischen Haut und Fleisch schieben. (weiter…)