Erdbeer-Tiramisu

Tuesday, February 3rd, 2009

frische ErdbeerenFrühling im Winter, schuld daran ist die Sehnsucht nach Sonne, nach draußen sitzen, nach T-Shirt. Ich will endlich keine tränenden Augen mehr haben vom kalten Wind, keine Handschuhe mehr anziehen müssen. Deshalb habe ich ein Erdbeer- Tiramisu gemacht - ich sage euch lieber nicht, wo die Erdbeeren um diese Jahrszeit herkommen. Meine Klimabilanz für dieses Dessert ist ein Fiasko. Aber was willste machen, mein Obst- und Gemüsehändler hatte diese praktischen Kohlendioxid-Bilanz-Zertifikate gerade nicht mehr vorrätig…Als erstes Bild will ich euch mit einem Erdbeer-Stillleben vor Winterlandschaft locken, dass ich vor unserer Terrassentür gemacht habe, da war das Tageslicht einfach am besten.

Das Rezept ist eigentlich ganz simpel und um ehrlich zu sein, es ist wirklich ein Sommer-Rezept. Denn reden wir nicht drumrum, Erdbeeren schmecken im Februar einfach nicht wie Erdbeeren und kommen sie auch aus Ländern wie Tunesien oder Marokko um diese Jahreszeit. Jeder von uns weiß, dass das meiste Obst von dort unten weder jemals einen Sonnenstrahl gesehen hat, noch die Wurzeln ins Erdreich strecken durfte. Alles wächst unter Plastikplanen oder unter Glas in Nährlösungen und so schön es auch ist, Erdbeeren Anfang Februar kaufen zu können, es macht einfach wenig Sinn. Plädoyer fürs saisonale Essen. So. Jetzt aber zum Rezept.

Erdbeeren mit Puderzucker

Für ca. 6 Portionen braucht man 500 gr Erdbeeren, 100 gr Puderzucker, 200 gr Sahne, 500 gr Mascarpone, 2 EL Eierlikör, 250 gr Löffelbiskuits, 350 ml Orangensaft und Kakaopulver zum Bestäuben. Die Erdbeeren waschen, putzen und in kleine Stücke schneiden, in einer Schüssel mit der Hälfte des Puderzuckers bestäuben wie auf dem Foto oben. Dann die Sahne steif schlagen, die Mascarpone (heißt es den oder die M.?) mit dem restlichen Puderzucker und dem Eierlikör in einer Schüssel glatt rühren, die Erdbeerstücke und die Sahne unterheben - und sofort kosten! Wer da widerstehen kann, hat meinen größten Respekt! Göttin, ist das lecker. Eine eckige Glas- oder Porzellanform mit 2 EL Erdbeer-Mascarpone-Creme ausstreichen. Die Biskuits kurz in Orangesaft eintauchen und nebeneinander in die Form schichten. Die Hälfte der Creme darauf verteilen und wieder eine Lage getränkter Biskuits darauflegen. Zum Schluss die restliche Creme glatt verstreichen. Nun alles mit Frischhaltefolie abdecken und mindestens 2 Stunden ab in den Kühlschrank, damit alles durchziehen kann. Kurz vor dem Servieren Folie abnehmen und das Tiramisu durch ein Sieb dick mit Kakaopulver bestreuen. Portionsweise anrichten und vielleicht mit Erdbeersauce oder übrig gebliebenen Erdbeeren garnieren.

TiramisuDas Tiramisu war dann aber doch leckerer, als es auf diesem Bild aussieht. Da hat mich die Fotografen-Fortune etwas verlassen oder der Blitz mir einen Streich gespielt.

Käsekuchen mit Kirschen

Wednesday, January 28th, 2009

Käsekuchen IIWenn man schon in Hamburg wohnt, was liegt da näher, als Silvester mit Freunden am Meer zu verbringen und aus diesem festlichen Anlass einen Käsekuchen mit Sauerkirschen zu backen?! Genau, nichts! Deshalb habe ich es ja auch getan. In großer privater Runde haben wir Silvester gefeiert und jeder hat was zu essen oder zu trinken mitgebracht, damit der Gastgeber im holsteinischen Anwesen El Mare nicht neben den hungrigen Gästen auch noch die komplette Hatz mit Getränken und mehrgängigem Menü hat. So eine Horde verwöhnter Gaumen zu entertainen, war sicherlich schon eine Lebensaufgabe. Da will man ein netter Gast sein!

Also habe ich in unserem schicken Ferienhaus - www.ostseeferiendorf.de - die voll ausgestattete Küche bemüht. Für den Teig braucht man 150 gr Mehl, einen halben TL Backpulver, 1 kl. Messerspitze Salz, 75 gr Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 1 Ei, 75 gr weiche Butter und Mehl für die Arbeitsfläche sowie Butter für die Form. Dann geht alles relativ einfach. Denn man muss nur alles miteinander verrühren und auf der mit Mehl bestreuten Arbeitsfläche zu einem glatten Teig verkneten, dann ausrollen und in die gebutterte Springform legen. Wichtig ist, dass man einen Rand formt. Das Ganze dann mit Backpapier auskleiden und mit Hülsenfrüchten bestreuen und 10 Minuten im auf 200 Grad vorgeheizten Ofen backen.

Erbsen auf Kuchenboden

Warum um Himmels willen soll man aber - ich habe Erbsen genommen - Hülsenfrüchte in die Backform auf das Backpapier geben? Darüber haben wir uns das Hirn zermartert. Und jetzt bin ich endlich im Netz auf die Antwort gestoßen. Wegen des sogenannten Blindbackens. Heißt: Die Erbsen, Bohnen whatsoever dienen dem Beschweren des Teiges, wenn ein Rand bestehen bleiben soll in der Form, aber die Füllung auf den gebackenen Boden erst im Nachhinein draufkommt wie bei meinem Käsekuchen! Blindbacken im Sinne von Blindfüllung, damit der Boden schön flach wird, im Sinne von Ersatzfüllung. Wieder was gelernt. Ich dachte nämlich zuerst, dass die Hülsenfrüchte Feuchtigkeit aufsaugen sollen - warum auch immer ich dies gedacht haben mag. Blindgedanke sozusagen.

(weiter…)

Gebratene Feigen mit Sahne

Sunday, September 21st, 2008

Buch Küche der ProvenceIch habe ein neues Kochbuch geschenkt bekommen zum Geburtstag. “Die Küche der Provence. Eine Kochschule für Genießer” ist für mich geschrieben worden - hey, Danke, Heike! Witzigerweise sind die Rezepte und Gerichte nach Wochentagen geordnet, ich habe mir als erstes aus dem wunderschön fotografierten Buch ein Rezept ausgesucht, das die Autoren als Dessert für das Donnerstag Abendmenü vorschlagen. Nachdem ich es jetzt probiert habe, würde ich vorschlagen, alle Diät-Verächter dürfen es auch an den restlichen Tagen essen. Und zwar: Gebratene Feigen mit Sahne. Ich bin seit einem Griechenland-Urlaub, bei dem ich - ganz bilderbuchmäßig - die Feigen vom Baum gegessen habe, großer Feigen-Fan und mag sie eigentlich am liebsten frisch - aber gut. Ich sags gleich vorweg, die Zutaten für das Dessert sind sehr reichlich bemessen und ich habe mich gefragt, wer so eine Portion essen soll, wenn er vorher schon eine Vorspeise und einen Hauptgang hat. Das Rezept ist wohl - ich kann es nicht beurteilen, denn ich war noch nie in der Provence - ein Dessert-Klassiker. Hauptbestandteile sind geröstete Pinienkerne und in der Pfanne gebratene Feigen. Für 4 Esser sieht das Rezept folgende Mengen vor: 12 reife und dennoch feste Feigen (sind für jeden 3, ich finde, zwei reichen völlig aus, d.h. dann würden sich auch die restlichen Zutaten etwas verringern). Dazu noch 30 gr Mandelblättchen, 50 gr Pinienkerne, 60 gr Butter, 100 gr Zucker, Saft einer kleinen Zitrone und 150 gr gekühlte Crème fraîche.

 FeigenDie Mandelblättchen und die Pinienkerne auf Backpapier in den 200 Grad heißen Backofen schieben und innerhalb weniger Minuten goldgelb werden lassen. Herausnehmen und abkühlen lassen. Von den Feigen die Stielansätze abschneiden und dann die Früchte von Hand etwas runder formen, dabei sollte man ziemlich vorsichtig sein, denn reife Feigen matschen schnell und dann kann man das Braten vergessen. Die Butter bei mittlerer Temperatur in einer Pfanne zerlassen, die Feigen hineinsetzen und mit 2 EL Zucker bestreuen. 4 EL Wasser zuschütten und 3-4 Minuten köcheln lassen, dabei immer wieder mit dem Sirup beträufeln. Die fertig gebratenen Feigen in der Pfanne warm stellen. Den restlichen Zucker mit 2 EL Wasser vermischen und langsam in einem kleinen Topf bei niedriger Temperatur erhitzen. Den Zucker auflösen und das Gemisch zum Kochen bringen, ohne es umzurühren. Wenn es brodelt und sich goldgelb gefärbt hat und karamellisiert, den Topf sofort vom Herd ziehen und in das Karamell 2 EL heißes Wasser einrühren. Dabei ganz vorsichtig sein, denn das Wasser führt dazu, dass sofort viel verdampft und es ziemlich spritzen kann. Das kann, gelangt das heiße Zeug auf die Haut, sehr, sehr schmerzhaft sein! Ok, wenn nichts passiert ist, geht es weiter, ansonsten vielleicht mal den Notarzt rufen oder in die Uniklinik fahren. Verbrennungen sind sehr unsexy. Die Pfanne mit den Feigen wieder auf den Herd setzen und die gerösteten Mandelblättchen und Pinienkerne sowie das Karamell dazugeben. Den Zitronensaft unterrühren und alles aufkochen, dann die Temperatur runterfahren und alles noch 2 Minuten köcheln lassen.

Gebratene FeigenDie Crème fraîche aufschlagen und portionsweise auf den Tellern verrühren, jeweils 3 (oder 2) Feigen darauf setzen und etwas mit Karamell-Sauce übergießen. Der Genuß kommt warm auf den Tisch! Voila!

Grüner Tee Sorbet

Monday, July 21st, 2008

Grüner Tee SorbetVor einiger Zeit habe ich es hier versprochen, ich werde das Rezept für eines meiner Lieblings-Desserts einstellen: Grüner Tee Sorbet. Ich mache es manchmal als Dessert, hin und wieder aber auch als Zwischengang, zur Neutralisierung der fröhlichen Geschmacksknospen zwischen zwei sehr unterschiedlichen Gängen. So ein Sorbet ist ja immer recht einfach, braucht nur relativ lange, da es gefrieren muss, dabei aber immer wieder umgerührt werden muss. Serviert man es dann, heißt es, schnell den Löffel rein und essen, denn da so ein Sorbet ja aus fast 100 Prozent Wasser besteht, fließt es bei Zimmertemperatur schnell auf dem Teller davon. Dieses Sorbet ist für mich ein all time favourite, weil es - je nach dem, wie hoch der Anteil der Minze und welche Art grüner Tee man verwendet - sehr herb, herb oder aber fast lieblich daher kommen kann aber immer frisch und minzig. Für etwa 6 Portionen braucht man ein halbes Blatt weiße Gelatine, 125 gr Zucker, 20 gr grünen Tee, 25 gr frische Minzeblätter, 85 gr Traubenzucker, ein achtel Liter Zitronensaft (es geht auch Limettensaft), 100 gr flüssige süße Sahne und 2 EL weißer Rum. Die Gelantine in kaltem Wasser einweichen, nebenbei einen halben Liter Wasser mit dem Zucker aufkochen, wenn das Wasser kocht, den Topf vom Herd nehmen und nun die Tee- und die Minzeblätter sowie den Traubenzucker einrühren. Alles etwa 8 bis 10 Minuten zugedeckt ziehen lassen und danach das Gebräu durch ein Sieb gießen. Die ausgedrückte Gelatine und den Zitronensaft unterrühren und alles abkühlen lassen. Die Sahne und den Rum unterrühren und alles in eine möglichst flache Form geben (es gefriert schneller, als in einem hohen Gefäß). Ins Tiefkühlfach stellen und ab und an umrühren. Zum Servieren das Sorbet mit einem Eisportionierer zu Kugeln formen und auf ein Tellerchen/ in eine Eisschale geben. Ich habs mit Physalis und Minze verschönt….schön herb bleiben!

Grüner Tee Sorbet IIBei Minze greife ich gnadenlos zu Bio-Minze, ich will und kann mir nicht vorstellen, dass ich ein Kraut auskoche, dass mit Pestiziden besprüht wurde, damit keine Käfer drangehen. Dann könnte ich mir gleich einen BASF-Tee brauen. Und bei Tee bin ich eigentlich ein Japan Sencha Fan. Je herber desto besser. Ist allerdings nicht jedermanns Sache.

Erdbeer-Minze-Eiswürfel

Monday, June 16th, 2008

EMW in ProseccoDie ganz große Hitze ist zum Glück erstmal vorbei und ich muss nicht mehr jeden Tag gießen. Was mir während der heißen Tage vergangene Woche den Abend versüßt und gekühlt hat, sind diese leckeren Erdbeer-Minze-Eiswürfel, die man mit allem möglichen kombinieren kann. Meine persönliche Vorliebe lag da bei einem Glas eisgekühlten Proseccos, darin schwimmt einer dieser Erbeer-Minze-Würfel und löst sich langsam auf, so langsam, wie sich das Glas leert. Also schnell. Naja.

Erdbeer-Minze-EiswürfelIm Prinzip sind sie schnell gemacht, und im Prinzip kann man Erdbeere und Minze auch ganz einfach durch andere Früchte ersetzen, je nach Gusto. Ich find nur die Idee so charmant. Sommerlich eben. Die Zutaten, die ich jetzt anführe, sind angeblich für 12 Würfel gedacht. Ich weiß nicht, wie groß so ein Würfel nach Meinung des Rezepterfinders sein sollte, aber ich habe aus dieser Menge 34 Würfel gemacht, Eiswürfelgröße eben. Dafür braucht man 4 Zweige Minze, 250 gr reife Erdbeeren, 100 gr Gelierzucker (2:1) und den Saft von 2 Limetten. Die Erdbeeren waschen, putzen und in kleine Stücke schneiden. Mit dem Gelierzucker, den Stielen der Minze (Blättchen vorher abzupfen), dem Limettensaft und 250 ml Wasser bei mittlerer Hitze etwa 10 Minuten köcheln. Danach alles durch ein feines Sieb passieren und kalt werden lassen. Jetzt die Minzeblätter fein hacken und unter den leicht gelierten Erdbeersaft mischen. Alles in eine Eiswürfelform gießen (oder auch zwei) und 6-8 Stunden in das Gefrierfach stellen. Fertig. Wer mag, muss die Würfel auch gar nicht mischen, sondern man kann sie auch einfach so im Mund zergehen lassen. Dazu Mahalia Jackson hören “summertime…fish is jumping and the cotton is high…”

Ach, und wer sich fragt, warum denn Gelierzucker mit dem Zusatz 2:1? Klar, ist EM, aber was hat das mit Zucker zu tun….so wie ich mich das gefragt habe. Das 2:1 ist eine Mengenangabe und bedeutet 2 Teile Früchte und ein Teil Gelierzucker. Also 1 kg Früchte und 500 gr Zucker oder so. Diesen Zucker nimmt man, wenn das Ergebnis nicht ganz so marmeladig, süß, klebrig werden soll, sondern man noch etwas von der Frucht schmecken will. Ich liebe es, Dinge über Lebensmittel und das Kochen zu lernen.

Erdbeeren mit dunkler Schokolade

Saturday, May 24th, 2008

Erdbeeren mit dunkler SchokoladeSie sind mindestens so lecker wie die Früchte, die ich in weiße Schokolade getaucht habe. Und das Prozedere ist das Gleiche. Einfach Schokolade schmelzen, die Früchte damit beträufeln, mit gehackten Pistazien oder was auch immer bestreuen und im Kühlschrank kalt werden lassen. Recht schön machen sie sich gemeinsam mit den weißen Erdbeeren und nicht-schokoladierten auf einem Teller.

Erdbeeren in weißer Schokolade

Wednesday, May 21st, 2008

Erdbeeren in weißer SchokoladeDie Frucht der Saison in weißer Schokolade. Ein Traum. Man solls nicht glauben, aber hier am Bodensee gibts tatsächlich schon frische Erdbeeren, die nicht aus Spanien kommen, sondern tatsächlich vom Acker, ok, ok, ganz ohne technische Unterstützung sind sie auch nicht rot geworden. Aber sie schmecken zumindest wie Erdbeeren! Nicht nach Wasser und Nix, sondern nach Erdbeeren, fruchtig, frisch, Sommer, irgendwie wie Kindheit. Jedenfalls war ich heute morgen auf dem Markt hier in Lindau und habe mir ein Pfund geholt, frischen grünen Spargel, weißen Spargel und und und auch. Aber zuerst zu den Erdbeeren. Ganz einfach und recht effektvoll finde ich. Erdbeeren waschen und mit einem Tuch trocken tupfen. Über einem Wasserbad weiße Schokolade in einem Topf langsam erhitzen, bis sie flüssig ist. Dann die frischen Erdbeeren entweder darin wälzen, indem man sie am Strunk oder Stiel festhält oder mit der flüssigen weißen Schokolade bestreichen. Die Früchte auf Backpapier oder Alufolie legen, gehackte Pinienkerne darüber streuseln und ab in den Kühlschrank für - sagen wir mal - 20 Minuten, damit die Schokolade fest wird. Die kalten Erdbeeren danach vorsichtig vom Papier lösen und auf kleinen Tellern anrichten. Passt gut zu einem Glas Prosecco - am Besten auf einer Seeterrasse. Man kann sie natürlich auch am Esstisch genüsslich in den Mund schieben. Übrigens muss das auch mit Vollmilch- oder Zartbitter-Schokolade gehen. Ich probiers aus und tu es hier kund.

Délice “Café Noir”

Saturday, May 17th, 2008

Dessert Cafe NoirC’est maginifique! Ein Dessert, erfunden von José Maréchal, Chefkoch des “Café Noir” in Paris. Ich habe mir ja sein Buch “Food & Glas” neulich gekauft und diese Süßigkeit ist mit Sicherheit eines der originellsten Rezepte daraus. Sieht echt edel aus in den Gläsern und schmeckt wunderbar. Ich kenne dieses Café Noir in Paris nicht, aber wenn alles so ist, wie dieses Dessert, hat es gute Chancen mein Lieblingscafé zu werden. Das Dessert besteht im Prinzip aus 2 unterschiedlichen Mousse und einer dünnen Schicht Schokoladensauce. Ich habe eine Masse für 4 Gläser gemacht und dafür folgende Zutaten benötigt:

Schokoladen-Karamell-Mousse: 25 gr feiner Zucker, 50 ml süße Sahne, 60 gr dunkle Schokolade, 2 Eigelb, 125 ml süße Sahne extra und 10 gr Puderzucker.

Weiße Schokoladen-Mousse: 75 gr weiße Schokolade, 60 ml süße Sahne, ein halbes Blatt Gelatine, noch einmal 60 ml süße Sahne extra und 5 gr Puderzucker.

Für die Schoko-Karamell-Mousse den feinen Zucker in einen kleinen Topf geben und bei niedriger Temperatur karamellisieren lassen, dann die 50 ml süße Sahne angießen und mit erhitzen und dabei den Karamell auflösen. Die zerkleinerte dunkle Schokolade in eine kleine Schüssel geben und mit der heißen Karamellsahne übergießen. Alles gründlich verrühren, damit die Schokolade schmilzt. Nun die Eigelbe unterrühren. Die extra 125 ml süße Sahne mit dem Puderzucker steif schlagen und ganz vorsichtig unter die Schoko-Karamell-Creme heben. Die Masse auf die 4 Gläser gleichmäßig verteilen und kühl stellen.

Für die weiße Schoko-Mousse zuerst die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Die weiße Schokolade zerkleinern und in eine Schüssel geben. Die 60 ml süße Sahne langsam zum Kochen bringen, kurz abkühlen lassen, die Gelatine dazugeben und alles über die weiße Schokolade gießen. Die extra 60 ml süße Sahne wie oben mit dem Puderzucker steif schlagen und ebenso vorsichtig unter die abgekühlte Mousse heben. Wieder auf die 4 Gläser gleichmäßig verteilen und kühl stellen. Als Kühlzeit gibt Maréchal grob 30 Minuten pro Schicht an, ich habe aber die Erfahrung gemacht, dass man die Masse lieber etwas länger kühl stellen sollte, bevor man die nächste Schicht darüber gibt. Denn die Mousse kühlt nicht so schnell ab und wird fest, so dass sich die Schichten nicht miteinander vermischen.  Auf die weiße Schicht Mousse kommt dann noch eine dünne Schicht dunkler Schokoladensauce aus dem Glas. Ich habe dann zur Verzierung noch Schoko-Blätter von Hachez darauf gelegt. Visuell und geschmacklich ist dieses Dessert ein französischer Traum.